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Spürbare Vorteile für Patienten, Rettungsdienst und Pflege

Gelsenkirchen, 2. Oktober 2026  | ueckendorf-aktuell.de Willi Müller

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Am 5. Oktober 2026 nimmt das Marienhospital Gelsenkirchen eine neue Station für die Zentrale Notaufnahme (ZNA) in Betrieb. Auf der ehemaligen Station 8B stehen künftig 20 Betten zur Verfügung, um den Patientenfluss nachhaltig zu optimieren und Wartezeiten signifikant zu verkürzen.

Die Zentrale Notaufnahme des Marienhospitals ist eine rund um die Uhr besetzte, interdisziplinäre Einrichtung. Hier arbeiten Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachabteilungen Hand in Hand mit speziell geschultem Pflegepersonal zusammen, um Notfallpatienten schnell und kompetent zu versorgen.

Effiziente Patientensteuerung und Vermeidung von „Exit Blocks“

Mit der neuen Station sollen Patientinnen und Patienten nach der ersten Untersuchung schnell aus der Notaufnahme verlegt werden. Dort kümmert sich dann ein Team aus verschiedenen Fachbereichen gemeinsam um sie.  Dies wirkt dem sogenannten „Exit Block“ entgegen – der Blockade von Notaufnahmekapazitäten durch bereits fertig diagnostizierte Patienten.

Sascha Ostrowski, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, hebt hervor, dass sich durch die schnelle Verlegung die Wartezeiten sowohl für versorgte als auch für neu eintreffende Notfallpatienten deutlich verkürzen. Zudem entlastet die Station die übrigen Fachstationen desHauses, da Fehlbelegungen vermieden werden und sich die Abteilungen wieder zielgerichteter auf ihre jeweiligen Fachversorgungen konzentrieren können.

Entlastung für den Rettungsdienst im Gelsenkirchener Süden

Auch der Rettungsdienst profitiert direkt von der Kapazitätserweiterung. Da Behandlungsplätze in der ZNA schneller wieder frei werden, können eintreffende Rettungswagen rascher übergeben werden. Kurze Standzeiten an der Klinik sorgen dafür, dass die Einsatzkräfte schnell wieder für die Notfallversorgung im Gelsenkirchener Süden einsatzbereit sind.

Höhere Behandlungsqualität und Stärkung der Pflege

Für die Patientinnen und Patienten bedeutet die neue ZNA-Station neben kürzeren Wartezeiten eine engmaschige, interdisziplinäre Betreuung und eine höhere Versorgungszufriedenheit. Sollte im Verlauf eine spezialisierte Weiterbehandlung nötig sein, kann flexibel in die entsprechende Fachabteilung gesteuert werden.

Gleichzeitig stärkt die neue Struktur das Pflegepersonal. Claudia Hilbertz, Pflegedirektorin im Marienhospital Gelsenkirchen, betont, dass die ZNA-Station modernste Technik, kurze Wege und die geballte Expertise des Pflegeteams vereint. Standardisierte Prozesse und klare Strukturen bieten den Pflegekräften Sicherheit im anspruchsvollen Arbeitsalltag und unterstreichen ihre hohe fachliche Verantwortung im Krankenhausgefüge.

HINWEIS:

Am 22. Oktober 2026 begrüßen wir ab 18:00 Uhr den Stadtrat Simon Nowack, den Leiter des Vorstandsbereichs für Sicherheit und Ordnung, Bürgerservice, Feuerwehr, Hochbau, Bauverwaltung und Gelsendienste persönlich, zum Dialog über „Können unsere Kinder noch sicher zur Schule gehen? Kinder-und Jugendkriminalität in Ückendorf“ im Bistro Rosamunde (Bochumer Str. 117). Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, bitte nur eine Person per Anmeldung. Dazu klicken sie bitte auf folgenden Link https://www.ueckendorf-aktuell.de/der-heisse-stuhl/ oder scannen den QR-Code.

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