Die Linke bringt Ückendorfs Missstände ins Rathaus

Foto: ueckendorf-aktuell.de Willi Müller

Dialog auf Augenhöhe statt Verdrängung

Gelsenkirchen – Ückendorf, 23. August 2026 | lt. WAZ Gelsenkirchen

Foto: © ueckendorf-aktuell.de W. Müller

Bei einem Vor-Ort-Rundgang durch die als Problembereiche bekannten Straßenzüge in Gelsenkirchen-Ückendorf hat die Partei Die Linke den direkten Austausch mit den Bewohnern gesucht. Im Zentrum der Begehung standen die teils verfallenen Immobilien – im Volksmund oft als „Horror-Häuser“ bezeichnet – sowie die schwierigen Lebensbedingungen vor Ort.

Ein zentrales Anliegen der Tour war es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die in diesen Straßenzügen leben. Solche Begegnungen finden im politischen Alltag selten statt, führten bei der Aktion jedoch zu bemerkenswerten Erkenntnissen. Besonders ein Gespräch mit den Anwohnern überraschte die Beteiligten: Trotz der harten Bedingungen zeigte sich vor Ort ein starkes Bedürfnis nach sozialer Teilhabe und Stabilität.

„Wir sollten die Menschen jetzt nicht verdrängen“, betonen Vertreter der Linken. Anstatt auf Ausgrenzung oder reine Ordnungsmaßnahmen zu setzen, fordert die Partei nachhaltige soziale Konzepte, bezahlbaren Wohnraum und gezielte Unterstützung für die Quartiere. Die Problematik verfallener Immobilien dürfe nicht auf dem Rücken der sozial schwächsten Anwohner ausgetragen werden.

Die Linke kündigte an, die gesammelten Eindrücke und Anliegen der Bewohner in die kommunalpolitische Arbeit in Gelsenkirchen einzubringen, um langfristige und sozial verträgliche Lösungen für Ückendorf durchzusetzen.

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