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Veranstaltung im UmBauLabor Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Ückendorf, 14. November 2025 | lt. UmBauLabor

Foto: Pixabay.com

Wie kann das Handwerk die Bauwende aktiv mitgestalten? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich die Veranstaltung „Hand Made Umbau“ am Mittwoch, 19. November, ab 19 Uhr im UmBauLabor in Gelsenkirchen (Bergmannstraße 23). Baukultur NRW lädt Handwerker*innen, Fachleute aus Ausbildung und Praxis sowie eine interessierte Öffentlichkeit ein, gemeinsam über Anforderungen, Potenziale und Herausforderungen nachhaltiger Bauweisen zu diskutieren.

Handwerker*innen spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, ökologische, kreislauforientierte und schadstoffarme Bauweisen in die Realität umzusetzen. Doch: Welche Qualifikationen sind dafür nötig? Wie müssen Ausbildungsthemen, Materialien und Technologien weiterentwickelt werden? Und welche Faktoren beeinflussen den Einsatz von Recyclingmaterialien, Wiederverwendung, Reparatur und Schadstoffreduktion? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Abends.

Als Impulsgebende und Gesprächspartner*innen wirken mit:

  • Mario Heinemann, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung bei der Handwerkskammer Münster
  • Christiane Bucher, Akademieleiterin und Restauratorin im Tischlerhandwerk an der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld
  • Nick Potter, Gründungsmitglied von Studio Formagora
  • Jonas Dühr, Inhaber der Werkstatt für zirkuläres Handwerk

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:
https://baukultur.nrw/veranstaltungen/hand-made-umbau/

Das Projekt UmBauLabor

Wie lässt sich Umbaukultur heute neu erlernen? Im UmBauLabor in Gelsenkirchen erforscht und vermittelt Baukultur NRW bis Ende 2026 nachhaltige, kreislaufgerechte und ressourcenschonende Bauweisen – im Maßstab 1:1. Das Labor befindet sich in einem sanierungsbedürftigen ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus und dient als Reallabor für Umbauprozesse. Hier werden Räume und Materialien beobachtet, umgenutzt, erweitert, rückgebaut oder neu gedacht.

Das Projekt gliedert sich in vier Linien: „Im Quartier“, „Im Experiment“, „Im Diskurs“ und „Zu Gast“. Leitend ist dabei die Maxime: Lieber gebraucht oder aufgewertet als neu. Umbauen wird im UmBauLabor als offenes, gemeinschaftlich erlebbares Experiment verstanden.

Mehr zum UmBauLabor finden Sie unter:
https://baukulturnrw.pageflow.io/umbaulabor

Für Rückfragen oder weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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