Prof. Dr. Andreas M. Raffel, als TOP-Mediziner geführt

Gelsenkirchen 27. Juli 2024 I KERN Unternehmenskommunikation

Foto: Pascal Skwara

Prof. Dr. Andreas M. Raffel, Chefarzt der Klinik für Chirurgie im Marienhospital Gelsenkirchen, wird auf der FOCUS-Ärzteliste 2024 als TOP-Mediziner geführt. Diese Auszeichnung erhielt er für seine herausragende Expertise im Bereich Endokrine Chirurgie.

Chefarzt Prof. Dr. Andreas M. Raffel: „Mein Team und ich freuen uns, dass auch auf diesem Wege unsere fachliche Kompetenz honoriert wird. Unsere Expertise im Bereich der endokrinen Chirurgie erstreckt sich von Operationen an der Schilddrüse, Nebenschilddrüse über die Nebennieren bis hin zu den hormonbildenden Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Hier bieten wir unseren Patient:innen ein individuelles und interdisziplinäres Behandlungskonzept nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Richtlinien. Die enge Zusammenarbeit mit den einweisenden Kolleg:innen ist uns dabei weiterhin sehr wichtig.

Für viele Patientinnen und Patienten ist die vom Magazin FOCUS Gesundheit veröffentlichte Ärzteliste eine wichtige Orientierungshilfe bei der Auswahl ihres Arztes oder eines Krankenhauses. FOCUS Gesundheit prüft regelmäßig die Qualität führender Mediziner und Kliniken. Die Ergebnisse werden in jahresaktuellen TOP Ärzte- und Kliniklisten veröffentlicht. Die Bewertungen beruhen unter anderem auf Befragungen beispielsweise von Klinikärzten und niedergelassenen Medizinern, die die Qualität ihrer Kollegen einschätzen. Zudem fließen die Zufriedenheit der Patienten, die Anzahl an Publikationen, Moderationen, Organisation eigener Ärztefortbildungen, Angaben zum Behandlungsspektrum sowie die Spezialisierung bei der Behandlung der Patienten in die Bewertung ein. Nur Ärzte mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen und vielen Empfehlungen schaffen es in die FOCUS-Ärzteliste.

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2 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zum bestimmt verdienten Focuspreis
    es wäre schön, wenn Ärzte die ethischen Werte vorleben um auch die Demokratie zu schützen. dazu passende beitrag
    Betreff: Ihr Beitrag bei Maja Göpel / Prävention braucht institutionelle Hygiene und Schutz für Whistleblower

    Sehr geehrte Frau Professor Traidl-Hoffmann,

    mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag im Podcast „NEU DENKEN“ mit Maja Göpel verfolgt. Besonders Ihr Konzept des „Nordsterns Gesundheit“ und der Fokus auf Prävention haben mich tief beeindruckt.

    Als MFA (Medizinische Fachangestellte) erlebe ich die tägliche Praxis des Gesundheitswesens und sehe dort ein gravierendes Paradoxon, das Ihre Vision der „Medizin der Zukunft“ gefährdet: Die Abwesenheit einer echten Fehlerkultur.

    Sie sprechen von Prävention auf biologischer und ökologischer Ebene. Doch ich stelle fest, dass wir eine „institutionelle Hygiene“ benötigen. Aktuell erleben wir oft eine „Wall of Silence“:

    Keine Rückmeldung: Ärzte, die ethisch oder fachlich falsch handeln, erhalten oft keinerlei korrigierendes Feedback. Ohne Anreiz zur Korrektur verfestigen sich Denkfehler.

    Whistleblowing ohne Wirkung: Meldungen an offizielle Stellen, Ethikkommissionen oder Ministerien (wie das MKW NRW) verhallen oft ungehört, da das System den Schutz der „unantastbaren“ Kollegen über die Patientensicherheit und die Menschenrechte der Mitarbeiter stellt.

    Demokratie-Defizit: Wenn Whistleblower isoliert statt geschützt werden, höhlt das unsere demokratischen Werte im Gesundheitswesen schleichend aus.

    Wie kann eine gesundheitsorientierte Gesellschaft entstehen, wenn das System sich vor der Wahrheit drückt? Ich bin davon überzeugt: Wahre Prävention beginnt dort, wo Machtmissbrauch endet und Integrität innerhalb der Klinikwände geschützt wird.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Aspekt der „systemischen Prävention“ – der Schutz derer, die Missstände benennen – in Ihre wichtigen Gutachten und Überlegungen zur Medizin der Zukunft einfließen könnte.

    Mit freundlichen Grüßen

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