Foto: Pixabay.com

42-Jähriger vorläufig festgenommen

Gelsenkirchen-Ückendorf, 1. Januar 2026 |  lt. Polizei Gelsenkirchen

foto: Pixabay.com

 Am Mittwochabend, 31. Dezember 2025, kam es in Gelsenkirchen-Ückendorf zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, die zur Unterstützung eines Rettungseinsatzes hinzugezogen worden waren. Ein 42-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz leistete erheblichen Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen und wurde anschließend vorläufig festgenommen.

Gegen 22:14 Uhr waren Rettungskräfte wegen eines medizinischen Notfalls auf der Knappschaftsstraße im Einsatz. Zur Absicherung und Unterstützung der Maßnahmen wurde auch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Gelsenkirchen hinzugezogen. Während die Rettungskräfte eine Person medizinisch versorgten, fiel den eingesetzten Beamtinnen und Beamten ein Mann auf, der sich im unmittelbaren Umfeld des Einsatzortes aufhielt und offenbar in die Situation involviert war.

Da der Mann keinerlei Ausweispapiere vorzeigen wollte und sich der Feststellung seiner Identität widersetzte, sprachen ihn die Polizisten an und baten um seine Personalien. Der 42-Jährige reagierte daraufhin äußerst aggressiv, beleidigte die Einsatzkräfte lautstark und verweigerte jegliche Kooperation. Als die Beamten ihn daraufhin nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, schlug und trat er plötzlich und unvermittelt in ihre Richtung.

Die Polizisten konnten den Angreifer nach kurzer, aber heftiger Gegenwehr zu Boden bringen, fesseln und unter Kontrolle bringen. Dabei blieben die eingesetzten Beamten glücklicherweise unverletzt. Der Mann wurde anschließend zur nächstgelegenen Polizeiwache gebracht. Dort konnte seine Identität festgestellt werden.

Ein durchgeführter Drogen- und Alkoholtest ergab Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Der 42-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei Gelsenkirchen verurteilt jegliche Form von Gewalt gegen Einsatzkräfte. Angriffe auf Rettungsdienst- und Polizeipersonal sind keine Bagatellen, sondern ernstzunehmende Straftaten, die konsequent verfolgt werden.

Wir sind gespannt auf Deine / Ihre Meinung und freuen uns über jeden Kommentar

zur Startseite

Keine Kommentare bisher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner