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Gefahr des sexuellen Missbrauchs im Internet

19. November 2022 I lt Radio Emscher Lippe

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Die Dienstellen der Polizei warnen alle Eltern vor der Gefahr aus dem Internet und vor allem, vor dem inzwischen allgemein berüchtigten Cybergrooming, der gezielten Manipulation von Minderjährigen und jungen Volljährigen.

Am 18. November war der europäische Tag zum Schutz der Kinder vor sexuellen Ausbeutung sowie der sexuellen Gewalt. Hier spielt das Cybergrooming eine nicht unbedeutende Rolle.

So werden laut Polizei Kinder und auch Jugendliche übers Internet angesprochen, mit dem Ziel das Vertrauen der Kids zu gewinnen. Die Täter*innen versuchen sie dazu zu bringen ihnen z.B. Nacktbilder zu schicken. Möglicher Weise, so die Polizei, ist das der Anfang zum sexuellen Missbrauch.

laut der Website „Klicksafe.de“

suchen die Täter*innen auf beliebten Internetplattformen wie TikTok oder Snapchat sowie auch in beliebten Videospielen ihre meist jungen Opfer aus. Dort werden die Kids in zuerst harmlose Gespräche verwickelt. Dann werden sie aufgefordert Fotos oder auch Videos von sich zu schicken oder gar ein Treffen zu verabreden. Hier können klare Regeln vorbeugen und vor einer solchen Gefahr schützen.

Eine sexuelle Belästigung per Internet ist absolut keine Seltenheit. Ca. 24% aller Kinder und Jugendlicher wurden bereits von Erwachsenen aufgefordert sich zu verabreden. Jedem sechsten Kind wurde eine Gegenleistung zugesagt, wenn sie Fotos oder auch Videos von sich verschicken. Jedes siebte Kind wurde aufgefordert sich vor laufender Kamera (Webcam oder Handycam) auszuziehen.

Seit 2021 ist schon der Versuch des Cybergrooming strafbar und die Polizei rät allen Eltern ihre Kinder schon früh auf dieses Thema hinzuweisen. Die Kids sollten auf gar keinen Fall persönliche Sachen im Internet bekanntgeben.

Die Polizei weist daraufhin, dass allein in NRW im letzten Jahr über 1000 Cybergrooming Fälle bekannt wurden, möglicherweise liegt die Dunkelziffer noch höher. Im Jahr 2020 sind „nur“etwa halb so viele Fälle bekannt geworden

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