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Helga Sander zu Gast beim „Wort zum Sonntag“

Gelsenkirchen-Ückendorf, 8. Juli 2026 | Volker Bruckmann

Foto: © Volker Bruckmann

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Wort zum Sonntag“ begrüßte Gastgeber Frank Bürgin am vergangenen Sonntag eine Persönlichkeit, die die Stadtentwicklung in Gelsenkirchen in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt hat: Helga Sander, Geschäftsführerin der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG).

In angenehmer Gesprächsatmosphäre gewährte Helga Sander den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in ihren beruflichen Werdegang sowie in ihr privates Leben. Mitte Juli verabschiedet sie sich in den Ruhestand – ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin der Stadterneuerungsgesellschaft bildet den Abschluss einer langen und vielseitigen beruflichen Laufbahn.

Schon in jungen Jahren engagierte sich Sander politisch und trat den Grünen bei. Eine ihrer prägendsten beruflichen Stationen war ihre langjährige Tätigkeit als Dezernentin in Mülheim an der Ruhr, wo sie unter anderem für den Bereich Verkehr verantwortlich war.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war ihre Arbeit bei der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen. Sander schilderte anschaulich die Herausforderungen, die mit der Entwicklung von Stadtquartieren verbunden sind. Gerade der Erwerb von Immobilien erfordere neben Ausdauer häufig auch strategisches Geschick. Dabei müsse manchmal durchaus kreativ vorgegangen werden – selbstverständlich stets im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Die Entwicklung von Quartieren sei oftmals ein langfristiger Prozess, bei dem viele Faktoren berücksichtigt werden müssten.

Auch persönliche Themen kamen nicht zu kurz. Helga Sander engagiert sich im Vorstand der SEG Essen, einem Verein mit dem Schwerpunkt Frauenfußball. Mit dem Eintritt in den Ruhestand freut sie sich außerdem darauf, künftig mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können – insbesondere mit ihrem Enkelkind.

Die Gesprächsreihe „Wort zum Sonntag“ bot damit erneut interessante Einblicke in das Leben und Wirken einer Persönlichkeit, die die Stadtentwicklung in der Region über viele Jahre hinweg mitgestaltet hat. Die Besucher dankten Helga Sander mit großem Applaus für ihre offenen und persönlichen Einblicke sowie für ihr langjähriges Engagement.

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