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So will Gelsenkirchen bei der Straßenbeleuchtung Energie einsparen

20.September 2022 | Stadt Gelsenkirchen

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Mit einem beschleunigten Umbau der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten reagiert die Stadt Gelsenkirchen jetzt auf die steigenden Stromkosten. So werden noch in diesem Jahr 3.000 energieeffiziente LED-Leuchten beschafft, die dann ab Ende 2022 Zug um Zug von der Emscher Lippe Energie GmbH im gesamten Stadtgebiet ausgetauscht werden. Die alten energieintensiven Leuchtkörper mit konventioneller Lichttechnik werden dann verschwinden.

Das Ziel, die derzeit noch nicht gegen LED-Technik umgerüsteten 15.000 Straßenlaternen komplett umzurüsten, soll in den nächsten drei Jahren erreicht werden und damit zwei Jahre früher als zunächst geplant. „Um dieses Ziel zu erreichen investiert die Stadt Gelsenkirchen rund drei Millionen Euro“, erläutert Stadtbaurat Christoph Heidenreich. „Das ist gut investiertes Geld, denn jede Kilowattstunde Energie, die wir dadurch sparen hilft nicht nur unserem Haushalt, sondern auch der Umwelt.“ Nach vollständig erfolgter Umrüstung werden so jährlich mindestens rund 2.800.000 KW/h Strom eingespart werden können. Das ist etwa der Stromverbrauch von 900 Vier-Personen-Haushalten

Möglichst sofort umgesetzt wird eine Verkürzung der Leuchtzeiten durch späteres Einschalten der Straßenbeleuchtung in den Abendstunden und früheres Ausschalten in den Morgenstunden. „Diesen Weg gehen wir, da sich aus technischen Gründen einzelne Laternen oder kleinere Bereiche nicht abschalten lassen. Trotzdem werden wir die in Deutschland für die Straßenbeleuchtung nahezu flächendeckend üblichen empfohlenen Standards weiterhin einhalten“ so Christoph Heidenreich.

Aktuell gibt es im Gelsenkirchener Stadtgebiet drei sogenannte Dämmerungsschalter, die je nach vorhandenem Tageslicht das Signal zur Schaltung der Straßenbeleuchtung übermitteln. Durch eine veränderte Einstellung der Sensoren, werden die Zeitpunkte der An- und Abschaltung verändert. Allein durch dieses Verfahren soll eine Energieeinsparung von etwa 8 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der Straßenbeleuchtung erreicht werden.

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