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Zeugin liefert sich Auseinandersetzung mit Polizei

Gelsenkirchen-Ückendorf, 17. Januar 2026  |  lt.Polizei Gelsenkirchen

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Am Freitagabend, 16. Januar 2026, kam es gegen 21:00 Uhr in Gelsenkirchen-Ückendorf, in Höhe des Café del Sol, zu einer Verkehrsunfallflucht. Im Rahmen der Unfallaufnahme sollten Zeuginnen und Zeugen festgestellt und befragt werden.

Während der polizeilichen Maßnahmen störte eine 44-jährige Gelsenkirchenerin wiederholt die Befragung anderer Zeugen, indem sie ungefragt deren Aussagen kommentierte und korrigierte. Sie wurde darauf hingewiesen, zunächst zu warten. Die Frau verweigerte daraufhin jegliche Angaben zur Sache sowie zu ihrer Person und versuchte, sich zu entfernen.

Da sie als Zeugin in einem Strafverfahren zur Feststellung ihrer Personalien verpflichtet ist, wurde sie durch die Einsatzkräfte angehalten und über die rechtliche Lage belehrt. Trotz mehrfacher Aufforderung blieb die Frau unkooperativ. Während einer beabsichtigten Durchsuchung nach Ausweispapieren zündete sie sich trotz ausdrücklichem Verbots eine Zigarette an. Die Beamten nahmen ihr daraufhin Zigaretten und Feuerzeug ab und begannen mit der Durchsuchung.

Die 44-Jährige reagierte zunehmend aggressiv, schrie lautstark, die Beamten würden sie verletzen, und forderte Umstehende auf, die Situation zu filmen. Da sie sich aktiv aus dem Griff der Einsatzkräfte zu befreien versuchte, wurde sie zur Eigensicherung mit Handfesseln fixiert. Im weiteren Verlauf beruhigte sich die Frau und konnte sich schließlich mittels eines digitalen Ausweises zweifelsfrei identifizieren. Nach Abnahme der Handfesseln machte sie Angaben zum Sachverhalt.

Für die Dauer der weiteren Unfallaufnahme erhielt sie einen Platzverweis, dem sie nachkam. Verletzt wurde niemand.

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