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Jugendliche sterben im Kanal – Behörden schlagen Alarm

Gelsenkirchen, 22. Juni 2026  |  ueckendorf-aktuell.de Willi Müller

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Nach einer Reihe tragischer Badeunfälle am Rhein-Herne-Kanal am vergangenen Wochenende weisen die Stadt Gelsenkirchen und die Feuerwehr eindringlich auf das strikte Badeverbot und die extremen Lebensgefahren hin. Ein 16-jähriger Jugendlicher verstarb trotz sofortiger Reanimationsversuche, zwei weitere Jugendliche (14 und 19 Jahre) schweben weiterhin in Lebensgefahr.

Oberbürgermeisterin Andrea Henze sprach den Betroffenen ihr tiefes Mitgefühl aus: Diese schrecklichen Unglücke sind erschütternd. Mein Mitgefühl und meine Anteilnahme gelten den Familien, Angehörigen sowie Freundinnen und Freunden. Ein solch plötzlicher Verlust ist ein schwerer Schlag.“

Die Behörden betonen, dass der Kanal eine stark befahrene Bundeswasserstraße und kein Badegewässer ist. Große Binnenschiffe können aufgrund ihrer Trägheit weder rechtzeitig ausweichen noch rechtzeitig bremsen. Besonders tückisch sind die unsichtbaren Unterströmungen und der immense Sog, den die riesigen Frachter erzeugen. Dieser zieht selbst erfahrene Schwimmer erbarmungslos unter Wasser. Absolutes Badeverbot gilt zudem im Umkreis von 100 Metern rund um Brücken, Wehren, Schleusen und Hafeneinfahrten.

Um die Bevölkerung zu schützen und weitere Tragödien zu verhindern, hat die Stadt umgehend reagiert. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat seine Präsenz am Kanal massiv erhöht. Die Einsatzkräfte kontrollieren die Uferbereiche verstärkt, weisen auf Gefahren hin und ahnden Verstöße konsequent mit Verwarnungen und Verboten.

Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, Abkühlung ausschließlich in bewachten Badestellen und Freibädern zu suchen.

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