Es wird konkret im Haus Reichstein. Erste Ansiedlungen stehen fest

Das Modellhaus für Altbau-Sanierung Haus Reichstein auf der Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf nimmt immer mehr seine neue Gestalt an. Jetzt stehen die ersten zukünftigen Mieter fest. Ein neues Café sowie eine Bauausstellung und das Stadtteilbüro Bochumer Straße ziehen in einen Teil der Räumlichkeiten ein.

Es wird konkret im Haus Reichstein. Die Fertigstellung der Sanierung des alten Gründerzeithauses in Gelsenkirchen-Ückendorf rückt in greifbare Nähe. Seit fast 2 Jahren saniert die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG) in einem einzigartigen Verfahren – mit neuesten Methoden, transparent und öffentlichkeitswirksam – den prächtigen, aber vorher maroden Altbau. Ein Teil der zukünftigen Nutzung steht nun fest. Das Haus Reichstein wird, ganz im Sinne seiner früheren Bestimmung, insbesondere das gastronomische Angebot im Entwicklungsquartier rund um die Bochumer Straße erweitern.

In den Räumlichkeiten der ehemaligen Stehbierhalle und Kneipe im Erdgeschoss eröffnet die junge Gelsenkirchenerin Nikoletta Manoljovic nach der Sanierung ein neues szenig gemütliches Café. Manoljovic entscheidet sich als geborene Ückendorferin ganz bewusst für den Standort und hat bereits ein genaues Konzept: “In den linken Bereich des Raumes entlang der Wand stellen wir gemütliche Sitzgelegenheiten wie Sofas hin. Rechts ist der Thekenbereich und mittendrin nutzen wir die hohen Decken für große Regale mit Büchern. So können die Gäste auch mal zum Entspannen ein Buch lesen.” Ihre Leidenschaft sind vor allem gute Kaffeeröstungen, wer aber mal ein Bier genießen will, wird in ihrem Café auch nicht enttäuscht.

Darüber hinaus vermietet die SEG weitere Räumlichkeiten in den Obergeschossen an Büronutzungen. Als Erstes zieht nach der Sanierung das Ückendorfer Stadtteilbüro in die 1. Etage ein und verlagert seinen Standort von der gegenüberliegenden Bochumer Straße 109 ins Haus Reichstein. Hier hat dann auch Quartiersarchitekt Markus Gebhardt sein Büro, wo er private Immobilienbesitzer im Stadtteil zu Möglichkeiten und Förderungen bei ihrer eigenen Sanierung berät. In den weiteren Geschossen gibt eine Bauausstellung Einblicke in die Sanierung und Geschichte von Haus Reichstein. Dabei wird zum Beispiel an den Wänden selbst erkennbar, wie hier 120 Jahre lang mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet wurde. Fotos aus alten Zeiten führen durch die Historie des Hauses und Stadtteils, im 2. Obergeschoss mit offenem Boden und offener Decke wird ein Plankenweg aufgebaut, auf dem man an die hohen Decken herankommt. Elemente wie Touchscreens oder ein Kellerraum mit Video-Mapping liefern digital Infos zur Geschichte oder weiteren potentiellen Zukunft des Hauses.

Rückfragen können Sie jederzeit gerne an uns richten.

Haus Reichstein. Bochumer Straße 114

SEG – Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen mbH &Co.KG

Bochumer Straße 140-142,

45886 Gelsenkirchen

info@haus-reichstein.nrw

www.haus-reichstein.nrw

Über die Stadterneuerung Bochumer Straße, Gelsenkirchen-Ückendorf

Die Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf mit ihrer gründerzeitlichen Bebauung war einst Prachtstraße in Gelsenkirchen. Heute ist die Straße geprägt durch eine schwierige Verkehrssituation, Leerstand in Wohnungen und Ladenlokalen und einem hohen Bedarf an Erneuerung der Bausubstanz. Mit unterschiedlichen Stadterneuerungs- und -entwicklungsprojekten arbeitet die Stadt Gelsenkirchen an einer städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Revitalisierung des Quartiers. Mit der Aufstellung der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen als städtisches Tochterunternehmen wurde eine zentrale Instanz geschaffen, die, mit Hilfe von Fördergeldern und Querfinanzierungen und mit Gewinnen aus anderen Bauprojekten, konsequent die alten Häuser entlang der Bochumer Straße aufkauft, saniert und neuen Nutzungen zuführt – mit ersten Erfolgen. So sind in sanierten Wohnungen schon heute ca. 50 junge Menschen/Studierende neu im Quartier beheimatet.

Die Sanierung von Haus Reichstein kostet ca. 1,5 Mio. Euro. Das sanierte Haus Reichstein soll für einen Zeitraum von 10 Jahren als Modellhaus mit regelmäßigen Veranstaltungen bestehen und der Öffentlichkeit und Interessenten zugänglich bleiben. Für seine endgültige Nutzung sind Wohnungen, Büros und Gastronomien vorgesehen.

Pressemitteilung Team Haus Reichstein

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